Fotos of the week!


"Heimaturlaub" oder "Zwangspause" in Deutschland!

Anfang Februar 2020 musste ich meine Reise leider unterbrechen und wegen eines plötzliche Todesfalls in der Familie zurück nach Deutschland fliegen. Mein Motorrad konnte ich sicher in Uruguay unterstellen.  

Eigentlich war mein grober Plan, schnellstmöglich nach 3 - 6 Monaten wieder zurück nach Südamerika zu fliegen um meine Reise fortzusetzen. Doch plötzlich wurde aus einem "harmlosen" Atemwegsvirus ein "tödliches Killervirus" und die Welt hält den Atmen an und steht plötzlich Still! Weltweit geht plötzlich nichts mehr. Da ich also erstmal nirgends hin reisen konnte habe ich versucht mir die Zeit zu Hause so angenehm wie möglich zu gestalten. Baggersee, Radtour, Waldspaziergänge,  Hochbeete anlegen und Gemüse anbauen, Haus entrümpeln und renovieren, Keller ausmisten. 

Da auch nach fast 10 Monaten zum Ende des Jahres hin kein Ende in Sichtweite war, keine Positiven Signale der katastrophalen Regierung in D habe ich meinen Koffer wieder gepackt und bin Mitte Dezember nach Brasilien geflogen. 

Was für ein Unterschied! Dieses Land dass laut den Deutschen MSM so viele Tote zu beklagen hat und ein hoch Risikoland sein soll, merke ich im Land erstmal rein gar nix davon. Gut, die Leute tragen Masken, es wird sich die Hände desinfiziert und es wird Fieber gemessen. Aber sonst ist hier Leben pur angesagt. Die Leute gehen an den Strand, machen Sport, Tanzen, live Musik abends in den Kneipen und Restaurants, alles fast ganz normal. Keine Panikmache, obwohl auch hier die Nachrichten Propaganda jeden Tag die neu Positiv getesteten und verstorbenen präsentiert. 

Ich genieße das pralle Leben in Salvador da Bahia und Besuche Freunde im Süden in Florianopolis. 

Nach genau 90 Tagen in Brasilien, am letzten Tag meines Visums reise ich aus und ziehe weiter nach Mexiko. 

Eines der wenigen Länder im Moment, welche für Touristen offen sind. Kein negativer Test oder Quarantäne nötig. 

Hasta pronto


mit dem Motorrad von ULM über Indien, Indonesien bis nach Australien und Neuseeland.

Hört sich erst mal ziemlich weit und verrückt an. Doch genau das ist mein Plan.

Nach mehreren Reisen durch Südamerika, Zentralasien und die Mongolei soll es jetzt also bis zum weitesten entfernten Punk gehen, zumindest von Ulm aus gesehen, nach Neuseeland. Und das mit meinem Motorrad so weit wie möglich über Land.

Nachdem ich mein "Ziel" Australien und Neuseeland erreicht hatte war meine Reiselust immer noch nicht gestillt, so dass ich mein Motorrad von Brisbane nach Valparaíso in Chile verschifft habe. Jetzt werde ich noch eine weile hier in Süd-Mittel-und Nordamerika auf Abenteuersuche gehen.