Autos transportieren Körper, Motorräder die Seele!

auf Abwegen im Balkan unterwegs.


 

Unterwegs im Land der Mercedes! Hab noch nirgends so viele Mercedes herumfahren sehen wie in Albanien. Ob alt oder neu, Schrott oder Top Zustand, Hauptsache ein Mercedes steht vor der Tür. Außerdem ist Albanien das Land der Tankstellen, Cafés und Restaurants. Außer in den abgelegensten Bergregionen gibt es alle 10 km mindestens eine Tankstelle, Café oder Restaurant. Nachdem im Norden das Wetter anfangs schlecht war, bin ich Richtung Süden gefahren und habe mir die schöne alte historische Stadt Berat angeschaut. Weiter entlang der kurvigen Küstenstraße über einen 1.000 Meter hohen Pass und in unzähligen Kehren wieder runter bis auf Meereshöhe zu einem schönen Campingplatz bei Himarë. Hier habe ich einen Ruhe/Badetag am Mittelmeer eingelegt. Der Campingplatz war voll von Deutschen Wohnmobil Campern. Weiter durch die Berge im Süden nach Gjirokastra und am Ohridsee vorbei mit einem kurzen Schlenker durch Mazedonien zurück über kleine schmale kurvige Bergstraßen zurück an die Küste im Norden von Albanien. Schon wieder ein Ruhe/Badetag im Lake Shkodra Resort, wo ich auf Alfred aus Ybbs in Österreich mit seiner neuen 1200 BMW treffe. Von Ihm stammt der schöne Ausspruch „Autos transportieren Körper, Motorräder die Seele“! Nach einem Tag Rast fahren wir gemeinsam weiter über die neue Asphaltstraße hoch in die Berge bis nach Vermosh. Hier geht´s über einen kleinen Grenzübergang hinein nach Montenegro. Kurz vor unserem heutigen Etappenziel in Kolašin erwischt uns noch ein heftiger Regenschauer. Am nächsten Tag fahren weiter über kleine Bergstraßen ohne viel Verkehr bis zum Tara River Canyon. Nach einer kurzen Mittagspause mit leckerer Suppe trennen sich hier wieder unsere Wege. Alfred will wieder zurück in wärmere, tiefere Regionen an der Küste, mich zieht es weiter Richtung Osten. Heute steht noch ein Grenzwechsel an, es geht von Montenegro nach Serbien. Da die Strecke durch Serbien bis zur Bulgarischen Grenze in einem Tag für mich nicht zu schaffen ist, übernachte ich mal wieder wild auf einer schönen Anhöhe im Wald, in der Nähe eines Klosters. Wohl behütet und ausgeruht geht’s am nächsten Morgen weiter Kilometer fressen bis zur Grenze nach Bulgarien. Da es beim Grenzübertritt erst früher Nachmittag ist, 15:30 fahre ich noch ein Stück weiter bis nach Belogradtschik. Hier habe ich einen Campingplatz ausfindig gemacht und einen Geldautomaten soll es laut GPS auch geben. Was ich allerdings nicht bedacht habe, ist die 1. Std. Zeitverschiebung hier in Bulgarien. So komme ich erst um 19:00 Uhr Ortszeit hier an. Belogradtschik ist ein kleiner Touristischer Ort, mit allen Annehmlichkeiten die „Mann“ so braucht.  Geldautomat, Fast Food Restaurant, Bier, Campingplatz.

 

Am nächsten Morgen besichtige ich hier die Touristischen Highlights, das Fort mit den umliegenden markanten Felsformationen, dann geht´s in einem Rutsch durch bis nach Idilevo zu Ivo und Polly ins tolle MotoCamp wo mein neuer Satz Reifen bereits auf mich wartet.

 

Am selben Abend treffen noch andere Weltreisende aus Schweden und Kanada hier ein. Es wird ein netter, geselliger Abend mit sehr interessanten Benzin-Gesprächen.

 

See you soon guys on the road, save travel, take care, Lollo

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Gabi und Jack (Samstag, 20 Mai 2017 16:54)

    So wie sich das anhört bist du jetzt auf jeden Fall im Reisemodus. Toller Bericht. Weiter so. Sind sehr gespannt auf die Fortsetzung. Wir wünschen dir eine tolle Zeit. Und pass auf dich auf. Viele Grüße Gabi und Jack.