Von Sumatra nach Java


vom Nördlichsten Punkt bei KM 0 auf der Insel Pulau Weh geht` es Richtung Süden über den Äquator auf die Südhalbkugel und weiter bis nach Java!

nach meinem zweiten Besuch am lake Toba geht es weiter Richtung Süden über den Äquator auf die Südhalbkugel.

Irgendwie ein komisches Gefühl, nach mehr als einem Jahr und 35.000 km jetzt den Äquator auf dem Landweg zu überqueren.

In Bukittingi besichtige ich den Canyon, das Fort de Kock und ein Japanisches Tunnelsystem aus dem Jahre 1945. 

Die Weiterfahrt auf der schönen Küstenstrasse im Westen ist durch die Ferienzeit und die Feiertage wegen dem Ende des Ramadan mit sehr viel Verkehr sehr anstrengend. Trotzdem finde ich einen schönen einsamen Strand an dem ich Wild Campen  und sogar ein Feuer machen kann. Nachts regnet es etwas, doch dass stört mich erst am nächsten morgen, als ich auf der Weiterfahrt an einem Berg im Schlamm stecken bleibe und nichts mehr geht. Zum Glück konnte ich ohne Umfaller umdrehen und zurück zur Asphalt Strasse fahren ohne weitere Schlammschlacht. Bei einem Stop am Straßenrand um eine Wassermelone zu kaufen werde ich gleich von einer netten Einheimischen Englisch Lehrerin nach Hause eingeladen. Tolle Gastfreundschaft hier wieder erfahren. Nach ein paar weiteren Fahrtagen erreiche ich endlich die Fähre, die mich nach Java bringt. 

Nach 2 Stunden auf See quäle ich mich durch den heftigen Verkehr hier auf Java. 60 % der Bevölkerung von Indonesien leben auf Java, dementsprechend dicht bevölkert ist es und der Verkehr kollabiert fast täglich. Über ADV Rider habe ich eine Einladung zum Übernachten in Yogyakarta bekommen. Da mein 60 Tage Visum bald ausläuft nutze ich die Gelegenheit und Verlängere mein Visum hier um weitere 30 Tage. Danke an die "Chefin" Shintamie vom AS Java Leather Shop die als mein Sponsor fungiert hat. Außerdem ist es mal wieder an der Zeit einen Service am Bike zu machen. Meine Neue Tachowelle kam fast Zeitgleich mit der Post aus Deutschland hier in Jogja an wie ich und die Mechanike bei Yamaha hier waren voller Stolz und Ergeiz an meinem Motorrad einen Ölwechsel zu machen. Normalerweise mache ich solche Arbeiten selber, aber bei 9,- € kosten incl. 3 Liter Öl da dürfen die das gerne machen und ich schaue Ihnen dabei über die Schulter. Die Kontrolle des Ventilspiels habe ich dann aber doch lieber selber gemacht. Nach einer Woche in Jogja heißt es Abschied nehmen von neuen Freunden, Danke für die schöne Zeit mit euch. Das Nächste Ziel ist der sehr aktive Vulkan Mount Bromo. Zum spektakel des Sonnenaufgangs machen sich nachts um 2:00 Uhr mehrere hundert Jeeps auf den Weg zu den besten View Points. Dementsprechend voll ist es dann morgens und es warten schon mal 500 Leute auf einer Plattform. Nach dem Sonnenaufgang um 5:30 Uhr geht es dann hinunter in den "Sea of Sands" und zum Crater des Mount Bromo. Leider hat sich in ganz Indonesien eine neue Eintritts-Preis-Politik breit gemacht, die für Touristen einen 5 ....8 fach höheren Eintrittspreis als für Einheimische verlangt! Das gibt dann als "Schwabe" schon mal eine längere Diskussion am Ticket Schalter. Vielleicht sollten wir das in Deutschland auch einführen, dann würde das Ticket für Neu Schwanstein für Deutsche vielleicht nur noch 5,- € kosten und für alle anderen 30,- €!

Weiter geht es jetzt dann über die Ferien Insel Bali nach Lombok.

bis denne, Lollo

Kommentar schreiben

Kommentare: 0