Australien Part IV

von Melbourne bis nach Alice Springs

am 1 Mai, der hier kein Feiertag ist ging es mit der Fähre von Tasmanien zurück auf das Festland. Auf dem Weg nach Geelong zu Gaby, wo mein verlängertes Canet de Passage zur Abholung bereit lag bin ich nach ca. 40 km auf dem langweiligen Highway auf die Landstraße abgebogen. In dem kleinen Dorf "little river" habe ich an der Tankstelle mit angeschlossener Autowerkstatt angehalten. Es war mal wieder Zeit fuer einen Service am Motorrad. Oelwechsel und Ventilspielkontrolle! 

Da der Chef der Werkstatt selber Motorradfahrer ist hatte er noch einen Kanister Motul Oel, welches eigentlich fuer sein Bike gedacht war auf Lager für  mich und eine 19 Nuss samt Ratsche fuer das Ventilspiel konnte ich auch noch bei Ihm leihen. 

Er musste dann kurz fuer 1 Std. weg, hat mich noch gezeigt wo ich mein Altöl  entsorgen kann und so konnte ich ganz entspannt hier morgens meinen Service am Bike machen. Nach einem Cafe und Kuchen Stopp bei Gaby ging es weiter zum zweiten Mal für mich über die Great Ozean Road. Doch dieses Mal hatte ich die Straße fast für mich alleine. 

Weiter durch die Grampions und nochmals zu den Kletteren am Mount Arapiles nach Horsham und dann auf den Silo Trail.

Auf dem weiteren Weg in die Flinders Range habe ich dann ein Gruppe von 200 Radfahrern getroffen die von Adelaide bis in die Finders fahren. Auf dem berühmt berüchtigten Oodnadatta Track fuhr ich dann 700 km Offroad auf eine Gravel Piste.

Als ich in Oodnadatta morgens um 11 Uhr angekommen bin war mein weiterer Weg in das Paintet Dessert leider wegen heftigem Regen am Vortag für mehrere Tage gesperrt.  Auch konnte ich von hier nicht sofort weiter und zurück auf den Stuart Highway da auch diese Strecke nach Auskunft am Pink Roadhouse durch den Regen in Mitleidenschaft gezogen worden ist.  Die Empfehlung war hier 1 oder 2 Tage zu bleiben bis die Piste abgetrocknet ist.  Somit war mein Tag nach 50 km fahrt hier um 11 Uhr morgens beendet. Auf dem Gratis Camping Platz hier hab ich dann dafür gleich nette Bekanntschaften geschlossen zu einem älteren Pärchen aus Adelaide welches in ihrem großen Allrad Truck ebenfalls hier fest saß. Am nächsten Morgen gab's grünes Licht für die Strecke nach Marla zum Stuart Highway.  die 200 km gravel Road war bis auf ein paar kleine Pfützen und kleine Schlammige Wasserlöcher gut zu fahren.  In Marla am roadhouse gibt's einen guten Campingplatz und nachdem ich dort dann noch ein deutsches Paar mit ihren dicken BMW Motorräder getroffen habe blieb ich gleich 2 Tage hier. Zusammen sind wir dann den langweiligen Stuart Highway 230 km bis nach Coober Pedy gefahren.  In der Mienen Stadt stellte ich mein Zelt natürlich "Underground" in einer extra dafür gemachten Miene auf und schlief bei hier konstanten 24 Grad und ohne die lästigen Fliegen sehr gut! Bei einer Stadtrundfahrt in Alice Springs viel mir ein Pinkfarbener Bus auf.  Der Bus ist ausgebaut als Shop mit Vitrinen zum Verkauf von Opalen und Aboriginal Kunstwerken. 2 Stunden hing ich hier fest.  NICHT weil ich mich nicht entscheiden konnte welchen Opal ich jetzt kaufen soll, sondern wegen der deutschen Inhaberin die den Shop mit ihrem australischen Mann betreibt.  Sie hat mir ihre Lebensgeschichte erzählt und wie Sie vor über 10 Jahren hier gestrandet ist.  Als gelernte Krankenschwester kennt Sie sich jetzt super mit Opalen aus und hat mir ein wenig Einblick in diese Welt gewährt.  

von Coober Pedy ging's dann zügiger weiter zum Uluru und die Olgas.  Der Uluru sieht immer noch so speziell aus wie ich schon vor 19 1/2 Jahren gesehen habe.  Die Strecke zum Kings canyon ist jetzt  kpl. asphaltiert und die ca. 3 Std. Wanderung dort war absolut atemberaubend schön.  Nochmals kurz über eine üble 150 km lange Wellblech Piste zum Larapinta Drive und schon ereichte ich Alice Springs nach fast genau 1 Monat seit Melbourne und schon wieder 5000 km mehr auf dem Tacho.  

leider ist der Bildschirm meines Laptop kaputt gegangen so dass ich jetzt diesen Eintrag hier auf meinem kleinen Smartphone schreiben muss.  

von Alice Springs geht's dann nach dem Finke Desert Race für mich weiter Richtung Nordosten in wärmere Gefilde, grobe Richtung ist Cairns und Cape Tribulation.  

have a good one 

Lollo

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